Natto-Rührei

Zutaten:

Eine Packung Natto (30 – 40 g) ohne die beiliegenden japanischen Geschmacksverstärker-Bomben
1-2 Eier
Schnittlauch, klein geschnitten
1/2 Tomate, klein geschnitten
Pfeffer, Salz
Wenn vorhanden geraspelter frischer Kurkuma, sonst evtl. Pulver
Etwas frischer oder gemahlener Chili.

Zubereitung:

Alle Zutaten verquirlen und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl oder Ghee vorsichtig stocken lassen – nicht „totbraten“.

Warum Natto?

Viele Japaner schwören auf Natto, angeblich soll es vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Krankheiten wirken. Es enthält viele Vitamine, unter anderem das „seltene“ Vitamin K2. Japaner haben viel Spaß, Fremde damit zu schockieren – „Dieses klebrige Zeug kann man wirklich essen??“. Man kann. Mit der Zeit sogar „pur“, ohne Rührei. Einer der Hauptvorteile von Natto scheint zu sein, dass es sehr gut für die Verdauung ist und ein Mehrfaches an probiotischen Keimen enthält wie z.B. Joghurt. In einem englischen Blog-Beitrag sind einige Fakten zu Natto zusammengetragen:  Informationen zu Natto – Inhaltsstoffen – und eigener Herstellung.

Ich bestelle das Natto in Deutschland bei nanuko.de – der Versand erfolgt im DPD-Tiefkühlpaket mit Trockeneis. Wer nicht sicher ist, welche der vielen Natto-Sorten am besten ist: unter der Shop- Telefonnummer werden Sie kompetent beraten.

Zucchini-Schoko-Brownies

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Butter
  • 4 Esslöffel Kokosöl
  • 1 Ei
  • Vanille
  • 60 g Galaktose
  • 2 Esslöffel Haselnussmus
  • 60 g Maronimehl
  • 140 g Mandelmehl
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Kakao
  • 375 g fein geriebene Zucchini
  • Schokoladestückchen (90 – 100%ige Schokolade) nach Belieben

Zubereitung:

Butter und Kokosöl schmelzen.
Die nachfolgend angegebenen Zutaten (bis zum Kakao) einrühren.
Zum Schluss Zucchini und Schokoladestückchen unterheben.
Den Teig in einen Backrahmen geben und im vorgeheizten Ofen bei 175° ca. 30 min. backen.

Nach dem Ausschalten das Backgut noch im Ofen belassen, damit es nachtrocknen kann.

 

Salat mit frittierten Zucchini-Blüten

Zutaten:

  • Blattsalat
  • Tomaten
  • Avocado
  • Kürbiskerne
    oder was Sie sonst so finden …
  • Zucchini-Blüten

Dressing:

  • Olivenöl
  • Chia-Öl
  • Zitronensaft
  • Kräuteressig
  • Pfeffer
  • Salz
  • Paprikapulver
  • Senf

Für die Zucchini-Blüten:

  • 50 g Kastanienmehl
  • 50 g Kichererbsenmehl oder Ayurveda-Pfannkuchenpulver
  • 1 Ei

Zubereitung:

Salat waschen, mischen
Dressing in Shaker mischen, darüber geben

Mehl mischen und auf flachem Teller ausbreiten
Ei in Suppenteller verquirlen
Blüten mit Wasser anfeuchten, dann
In Mehlmischung wälzen
In Ei drehen
Nochmals im Mehl drehen
In (desodoriertem) Kokosöl frittieren

Blüten auf dem Salat anrichten und genießen.

Estragon-Gemüse-Spaghetti mit Rosmarin-Tomatensauce

    

 

 

Zutaten für 2 Personen:

„Spaghetti“:

  • 2 Zucchini
  • 1 Gelbe Rübe / Möhre
  • 5 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel Ghee oder Kokosöl
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • kleingehackter Estragon (z. B. aus Annettes Garten – Merçi beaucoup)
  • Salz, Pfeffer

Tomatensauce:

Meine Tomaten sind noch nicht ganz reif, deshalb verwende ich welche aus der Dose. Eine Dose genügt.

  • 4 kleine rote Zwiebeln (oder 2 große)
  • 2 Esslöffel Natives Kokosöl
  • 1 fingergroßes Stück frischer Kurkuma
  • 100 ml bester Rotwein
  • 1 Bund frischer Rosmarin, Nadeln abstreifen und kleinhacken
  • 2 Prisen gemahlener Kardamom
  • Pfeffer, Salz
  • 4 Esslöffel Olivenöl. Nur das beste!

Dessert:

  • 2 Schälchen Himbeeren aus dem Garten. Alternativ gehen auch gekaufte …
  • 2 Stückchen 95%ige Bitterschokolade. Nicht „zart“ sondern „bitter“.

Zubereitung:

Tomatensauce:

Zwiebeln kleinhacken
Kokosöl erhitzen
Zwiebeln zugeben und glasig werden lassen
Mit dem Rotwein ablöschen
Wenn der Wein zur Hälfte verdampft ist, die Tomaten dazugeben
Kurkuma ungeschält darüberreiben
Rosmarin und die anderen Gewürze dazugeben
Unter gelegentlichem Umrühren ca. 15 Minuten köcheln lassen
Temperatur herunterdrehen und das Olivenöl dazugeben.

Gemüse-Spaghetti:

Mit dem Spaghettischneider (siehe Bild) Möhre und Zucchini in feine Spaghetti schneiden. (Das Gerät funktioniert wie ein Bleistiftspitzer, nur dass man das „Abgespitzte“ behält und den Rest anderweitig verwendet. Ohne so ein Gerät schneiden Sie das Gemüse mit dem Messer in dünne Streifen.)
Ghee oder Kokosöl erhitzen
Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse quetschen oder fein hacken und dazugeben
Gemüse-Spaghetti zugeben
Einige Minuten braten lassen, bis Sie mit der Konsistenz zufrieden sind
Estragon dazugeben
Würzen
Olivenöl darübergeben
Servieren.

Wir haben etwas Pecorino stagionato ( reifer, Parmesanähnlicher Schafskäse) darüber gerieben. Geht auch ohne.

Guten Appetit. Selbstverständlich können Sie beliebige Zutaten ergänzen oder weglassen, ganz nach Geschmack und Zustand der Vorratskammer. Da Sie ja sowieso den Rotwein geköpft haben, bietet sich ein Gläschen desselben an, falls keine Gründe dagegen sprechen.

Ayurveda Crepe mit Spinat und Spiegelei

Zutaten:

Crepe:

100 g Ayurveda Crepe Mischung aus dem Bio Laden oder 100 g Kichererbsenmehl, ein Teelöffel Kurkumapulver, etwas Kreuzkümmel, Pfeffer und Kardamom.
150 ml Mineralwasser mit viel Kohlensäure

Spinat:

  • 200 g Spinat
  • 2 Esslöffel Kokosöl oder Ghee
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer

Spiegelei:

  • 2 große Eier
  • 1 Teelöffel Kokosöl

Zubereitung:

Crepe-Pulver mit Mineralwasser verrühren und 15 min quellen lassen.

Pfanne 1:

Spinat mit den kleingehackten Knoblauchzehen im Fett bei mittlerer Temperatur garen, Pfeffer und Salz zugeben

Pfanne 2:

Spiegelei mit etwas Fett braten und würzen. Darauf achten, dass die Pfanne recht heiß ist. bevor das Ei hineinkommt, sonst klebt es an.

Pfanne 3:

In einer beschichteten (am besten Keramik) Pfanne kleine Crepes backen.
Alles wie auf dem Bild anrichten und genießen. Wenn Sie keine 3 Pfannen Ihr Eigen nennen, können Sie den Spinat in einem Topf zubereiten und Spiegelei und Crepes in derselben Pfanne braten.

Salat mit Sardinen

Mein Mittagessen am 06.06.2018: Salat mit leckeren Sardinen – dazu eine Scheibe Life Cracker „Olive“, bestrichen mit Kokosöl. Oder eine Scheibe Mandelbrot.

Zutaten:

  • 2 Sardinen aus dem Glas. Ich liebe die von Ortiz -in Bio Olivenöl.
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Tomate
  • Kürbiskerne
  • Hanfsamen
  • nach Geschmack glatte Petersilie und/oder Koriander
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kardamom gemahlen (wenn greifbar)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Chia Öl
  • 4 Esslöffel Wasser

Zubereitung:

Gemüse kleinschneiden
Alles zusammengeben
Sardinen oben drauf legen
Geniessen.
Ich bereite den Salat bereits morgens zu – dann kann alles schön durchziehen.

Mandelbrot

Dieses Brot enthält weder Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen ..) noch „Pseudo-Getreide“ (Buchweizen, Teff, Quinoa, Amaranth).

Zutaten:

  • 300 g Mandelmehl (keine gemahlenen Mandeln)
  • 150 g feines Kokosmehl (keine Kokosraspel o.ä.)
  • 25 g Traubenkernmehl
  • 30 g Flohsamenschalen
  • 20 g Hanfproteinpulver
  • 20 g möglichst frisch geschrotete Leinsamen
  • 3 Esslöffel Chiasamen
  • 10 g Salz
  • 10 g Brotgewürz (z. B. 2g Koriander, 2g Anis, 2g Fenchel, 2g Kreuzkümmel, 2g Kümmel) gemahlen
  • 2 Teelöffel Natron (Natriumbicarbonat)
  • Nach Belieben gehackte Nüsse, Sesam, Kürbiskerne etc.)
  • 3 Teelöffel Natives Bio Kokosöl
  • 600 ml Wasser ODER 575 ml Wasser und ein Ei ODER 550 ml Wasser und zwei Eier

 

Zubereitung:

Backofen auf 170°C vorheizen

  1. alle festen Zutaten vermischen
  2. gegebenenfalls Eier zugeben
  3. Kokosöl im warmen Wasser schmelzen und beides zusammen dazugeben.
  4. alles zu einem Teig verkneten
  5. in eine mit Kokosöl gefettete Brot- oder Kuchenform geben
  6. ca. 55 min backen.

 

Nach dem Abkühlen entweder bald essen oder in Scheiben geschnitten einfrieren.

 

Enthält ohne das Wasser mitzurechnen ca. 8% Kohlenhydrate – hauptsächlich Zucker, 25% Ballaststoffe, 52% Eiweiß, 15% Fett.

Eine Scheibe wie auf dem Foto wiegt ca. 50g, enthält damit ca. 2g Zucker, grob geschätzt also 1g Fruchtzucker (das ist in etwa so viel wie bei 50g  Möhren oder Himbeeren). Evtl. einen Teil des Kokosmehls z.B. durch Hanfproteinpulver ersetzen, um den Zuckeranteil weiter zu reduzieren.

 

Überbackenes grünes Gemüse mit Tomatensauce und Hühnchen

Gestern Abend musste ich schnell etwas Essbares auf den Tisch bringen, 20 Minuten, Countdown läuft. Leider gibt es keine Fotos, mein Sohn fragte aber, ob ich noch wisse, wie das Rezept geht, er möchte es gerne nochmal essen.

Zutaten für 4 Personen

  • 500 gr frisches Gemüse (z.B. Broccoli, Fenchel, Stangensellerie, Zucchini) klein geschnitten
  • 2 Dosen Tomatenstücke
  • frischer Kurkuma (soviel wie ein kleiner Finger)
  • frischer Ingwer  (soviel wie ein kleiner Finger)
  • 1 große (rote) Zwiebel
  • einige Stängel frische glatte Petersilie und/oder Koriander
  • 100 ml Rotwein
  • ca. 300 gr Hühnerbrust Bio
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL bestes Olivenöl
  • etwas Schafs-Hartkäse, gerieben bzw. zum Reiben: Pecorino (stagionato) oder Manchego. Wenn Sie sich gerade „Säugetierfrei“ ernähren, einfach weglassen.

Zubereitung

Gemüse:

  • Gemüse in den Dampfgarer oder in einen Sieb über kochendes Wasser, ca. 10 Minuten dämpfen, bis es weich wird – aber nicht matschig

Tomatensauce:

  • Zwiebel kleinschneiden, im Kokosöl andünsten – nicht zu heiß.
  • Kurkuma und Ingwer darüberraspeln
  • mit dem Rotwein (oder Gemüsebrühe) ablöschen, kurz weiter köcheln lassen
  • Tomatenstücke dazugeben und alles verrühren.
  • auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis das Gemüse fertig ist
  • inzwischen …

Hühnchen:

  • das Hühnchenbrustfilet quer in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden,
  • Salz und Pfeffer darüberstreuen
  • Kokosöl in einer Pfanne recht heiß werden lassen
  • Hühnchen darin anbraten und wenden

Das Finale

  • das gedämpfte Gemüse in eine Auflaufform schütten
  • Tomatensauce darüber geben
  • glattstreichen
  • Olivenöl darüber träufeln
  • darauf die gebratenen Hühnchenstücke verteilen
  • etwas Pecorino oder Manchego darüber reiben
  • ab in den Ofen und bei 200 gr kurz überbacken

Guten Appetit!

Übrigens: gestern Abend ist etwas übrig geblieben (Gemüse + Tomatensauce) – daraus mache ich mir nachher entweder ein Omelett oder erwärme es einfach und esse 2 hartgekochte Eier oder Spiegeleier dazu. Man wird sehen.

Pakoras auf die Schnelle – aber lecker!

Wer schon mal beim Inder gegessen hat, kennt sie:  Pakoras. Gemüsescheiben im Kichererbsenteig gebacken – köstlich. Ich habe lange herumprobiert, bis es richtig klappte. Letztlich habe ich eine fertige Mischung für Ayurvedische Crepes verwendet, und für 100g „Mehl“ 180ml Kohlensäurehaltiges Mineralwasser dazugegeben. Verrühren und 20 Minuten stehen lassen, fertig ist der Teig.

Und das kommt dabei heraus:

Pakora – Rezept und Zubereitung

  • 150 g Crepe Mischung (oder Kichererbsenmehl mit indischen Gewürzen nach Geschmack)
  • 270 ml Mineralwasser mit viel Kohlensäure
  • in ca 3mm dicke Scheiben geschnittenes Gemüse: Karotten, Rote Beete, große Zwiebeln, Aubergine, Zucchini, Fenchel, Sellerie ……
  • und/oder in kleine Stücke (ca 5mm) geschnittenes Gemüse
  • 500g Kokosöl, desodierert oder Original (erste Pressung, „vco“)
  • Tomatensauce, Chutneys, Papadams nach Vorliebe dazu.

Zubereitung:

  • Mehl und Wasser zu einem Teig verrühren und ca 20 min stehen lassen
  • in der Zwischenzeit das Gemüse in ca 3-4 mm dicke Scheiben schneiden und/oder in ca 5mm kleine Stücke
  • Kokosöl in einer kleinen Pfanne erhitzen, damit es in der Pfanne hoch steht. In einer großen Pfanne ist zwar mehr Platz, aber dann brauchen Sie auch mehr Öl.
  • Gemüsescheiben in den Teig tauchen und vorsichtig in das heiße Fett legen.
  • Nach kurzer Zeit werden die Pakora von unten braun, dann wenden, nochmal braten lassen, dann herausnehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und im Backofen bei 95 °C warmhalten.
  • Wenn Sie sich für die Küchlein statt der Scheiben entschieden haben, schütten Sie einfach das Gemüse (ca 200g) in den Teig und verrühren alles.
  • Nehmen Sie den Teig nun löffelweise aus der Schüssel und setzen ihn vorsichtig in das heiße Öl. etwas Abstand wahren, sonst kleben sie Pakora zusammen. Nach ein paar Minuten wenden, weiter frittieren und dann herausnehmen.
  • Fertig. Das kann jeder, oder?
  • Wenn das Öl abgekühlt ist, gieße ich es durch ein Teesieb zurück ins Glas, für die nächste Frittieraktion.

Guten Appetit.

Tee mit Kokosöl – geht’s noch?

Ich gebe zu, auf diese Idee bin selbst ich nicht gekommen. und ich bin ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, mehr Kokosöl im mich hineinzubringen.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: auf eine Tasse heißen Tee gibt man einen reichlichen Esslöffel Kokosöl und lässt es schmelzen. Anschließend kann man den heißen Tee durch die kühlende Ölschicht hindurch „schlürfen“. Aber Achtung nach dem kühlen Öl kommt wieder heißer Tee, also trotzdem erstmal abkühlen lassen.

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Praxis Dierenbach Konstanz

Praxis für Osteopathie und Myoreflextherapie Ralf Dierenbach